Leiharbeit, Personalleasing oder Zeitarbeit – es gibt im deutschen Sprachraum viele Begriffe,
um die Arbeitnehmerüberlassung zu beschreiben. Grundsätzlich gilt: Es handelt sich dabei
um ein Dreiecksverhältnis zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und dem Einsatzbetrieb. Bei
ICC-Medical bedeutet dies: Unsere Pflegefachkräfte haben einen Arbeitsvertrag mit uns und
werden auch von uns entlohnt.

Ihre Arbeitsleistung erbringen sie jedoch beim ICC-Medical-Kunden, jenen Klinken und
Krankenhäusern, mit denen wir einen sogenannten Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
abgeschlossen haben. Die ICC-Medical-Pflegefachkräfte arbeiten dort auf fachliche
Anweisungen der zuständigen Vorgesetzten in den einzelnen Stationen. Auch für die
Einhaltung des vorgeschriebenen Arbeitsschutzes, sowie für die Einweisungen an den
Geräten ist der Einsatzbetrieb zuständig.

Die Personalvermittlung auf Zeit ist in Deutschland seit 1972 gesetzlich geregelt.
Grundlage ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Dieses wurde zuletzt zum April 2017 reformiert.

Hier ist ein Link, der unsere Erlaubnis für die Arbeitnehmerüberlassung zeigt: Erlaubnis ANÜ

Auch die Entlohnung der Leiharbeiter ist gesetzlich geregelt. Für sie gilt, wie für alle übrigen
Arbeitnehmer auch, die sogenannte Tarifautonomie. Dies bedeutet: Für die Gestaltungen der
Bezahlung und aller anderen Rahmenbedingungen eines Arbeitsverhältnisses sind die
Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter zuständig, also die Gewerkschaften und die Arbeit-
geberverbände.

ICC-Medical hat sich dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ)
angeschlossen. Der iGZ und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben für die
Zeitarbeitnehmer die Arbeitskonditionen in einem umfassenden Tarifvertrag festgelegt
– dieser gilt selbstverständlich auch für die ICC-Medical-Mitarbeiter.